Quo vadis Krankenverischerung?

28.01.2012 Keine Kommentare

Ein ziemlich abgedroschener Spruch lautet: “Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob er nicht noch was Besseres findet.” Was eigentlich als Binsenweisheit bei der Partnerwahl gedacht war, trifft auch auf private Krankenkassen zu. Während die effektiven Leistungsunterschiede für gesetzlich Versicherte sich in einem noch recht überschaubaren Rahmen bewegen, sieht es bei der privaten Krankenversicherung ganz anders aus.

Ein Dschungel an Anbietern und Tarifen, regelmäßige Überlegungen aus der Politik, wie man die verführerischen und prall gefüllten Geldtöpfe zum Wohle der Solidargemeinschaft anzapfen könnte, die Verunsicherung bei vielen potentiellen Kunden für die privaten Versicherer ist teils hoch.

Hinzu kommen Details wie Familienplanung, Beitragsentwicklung im Alter und andere entscheidende Punkte, die beim Abschluss abseits der eher vordergründigen Fragen, wie Selbstbeteiligung und Leistungsumfang, bedacht werden sollten. Gerade für junge Gutverdiener, für die die PKV oft im Vergleich zur GKV besonders attraktiv ist keine leichte Aufgabe. Hier gibt es zum Glück Krankenkassen Vergleichsportale, die einem zumindest beim Vergleich der unterschiedlichen Tarifmodelle unter die Arme greifen können.

Da die Wahl der privaten Krankenversicherung meist eine Wahl für’s Leben ist, sollte man es beim Vergleichen nicht übereilen, viele Fragen stellen und auch Onlinevergleiche bemühen. So nett der Vermittler im Agenturbüro der Versicherung vor Ort nämlich sein mag, er ist in der Regel an seine eigene Gesellschaft gebunden, und die muss im Einzelfall weder die günstigste, noch die beste sein.

Wohin das Gesundheitssystem in den nächsten Jahrzehnten auch steuert, fest steht, daß medizinische Leistungen nicht billiger werden und die Qualität der Versorgung über die gesetzlichen Krankenkassen mit Sicherheit nicht besser werden wird.

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Der Kredit ohne Schufa

21.01.2011 Keine Kommentare

Der Kredit ohne Schufa

Was versteht man eigentlich unter einem „Kredit ohne Schufa“? Und ist ein solches Kreditmodell empfehlenswert? Immer wieder liest man im Internet diesbezügliche Angebote und mittlerweile wird sogar im Fernsehen und im Radio dafür geworben. Meistens ist die Vergabe der Kredite durch das absehbar höhere Ausfallrisiko an besondere Bedingungen geknüpft. Was das für Bedingungen sind, wo die Risiken liegen und wie (un)kompliziert die Antragsstellung wirklich ist, haben wir uns mal genauer angeschaut.

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Visa Kreditkarte ohne Schufa

15.02.2010 Keine Kommentare

Prepaid Kreditkarten wie die Visacard von der Landesbank Berlin eignen sich vor allem für den Einsatz im Internet und bieten im Gegensatz zu herkömmlichen Kreditkarten einen entscheidenden Vorteil: Sie müssen vorher mit Guthaben aufgeladen werden, was für volle Kostenkontrolle und Sicherheit sorgt.


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Ganz nebenbei werden Prepaid Kreditkarten auch nicht in der Schufa eingetragen, man kauft nicht wie sonst bei der Kreditkarte auf Pump, sondern verbraucht Guthaben das man auf die Karte geladen hat. Damit entfällt auch die böse Überraschung am Monatsende, denn mit einer herkömmlichen Kreditkarte mit großzügigem Verfügungsrahmen ist schnell mehr Geld ausgegeben, als man noch auf dem Girokonto hat.  Gerade für den gelegentlichen Einsatz, z.B. um das Prepaid Handy online aufzuladen oder Einkäufe online im Ausland zu tätigen, ideal.

Als besonderes Gimmick, kann man die Karte bei der LBB mit einem eignen Design bzw. individuellen Foto versehen lassen.

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Private Krankenversicherung PKV pro und kontra

15.02.2010 Keine Kommentare

Für alle Angestellter die freiwillig gesetzlich krankenversichert sind sowie für Freiberufler und Selbstständige stellt sich die Frage nach einem Wechsel in die private Krankenversicherung. Momentan sind gute 8,5 Millionen Deutsche privat krankenvollversichert, was einem Bevölkerungsanteil um die 10,5% entspricht.

Der entscheidende Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung: Die Beiträge der PKV bemessen sich nicht am Einkommen des Versicherungsnehmers, sondern Geschlecht (Frauen zahlen meist mehr, da ihre Lebenserwartung höher ist), Eintrittsalter (je früher desto mehr Rückstellungen werden gebildet), Beruf (Risikozuschäge für bestimmte Tätigkeiten, oft Vergünstigungen im öffentlichen Dienst), Leistungen (Ein- oder Zweibettzimmer, Selbstbeteiligung, usw.) sowie dem Gesundheitszustand bzw. Vorerkrankungen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

1. Für junge, gesunde Versicherte meist viel billiger als die GKV.

2. Mehr Leistungen als für gesetzlich Versicherte (je nach Tarif). Das reicht von neueren Medikamenten, genaueren Untersuchungen bis hin zu oft kürzeren Wartezeiten beim Arzt. Zwar erhalten natürlich auch gesetzlich Versicherte medizinisch notwendige Leistungen, Tatsache ist aber, daß die Leistungen der GKV nicht annähernd an die der meisten privaten Krankenvollversicherungen abseits der Standardtarifs heranreichen.

3. Garantierte Leistungen, bei der GKV sind in der Vergangenheit schon Leistungen aus dem Leistungskatalog gestrichen worden, bei der PKV ist der Vertrag auf Dauer bindend und verlässlich.

4. Direkter Zugang zu Fachärzten, die GKV fordert oft erst den Gang zum Hausarzt.

5. Zugang zu Ärzten die nur Privatpatienten behandeln.

6. Erweiterte Leistungen beim Zahnarzt, z.B. Gold oder Keramik Füllungen.



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Nicht zu verschweigen, es gibt auch Nachteile:

1. Keine Rückkehr in die GKV möglich, es sei denn durch Arbeitslosigkeit oder geringeres Gehalt.

2. Risikoaufschläge für chronisch Kranke, denn im Gegensatz zur GKV, die jeden versichern muss, kann die PKV auch Anträge ablehnen bzw. Risikozuschläge verlangen, wenn die Erkrankung schon bei Eintritt besteht.

3. Die PKV wird immer innerhalb eines Tarifs kalkuliert. Wird dieser geschlossenen oder nicht mehr verkauft, altern alle Versicherungsnehmer in diesem Tarif ohne daß neue, gesunde Mitglieder hinzukommen, was die Beiträge im Alter teuer machen kann. Es gibt aber die Möglichkeit in einen anderen, gleichwertigen Tarif des Anbieters zu wechseln.

4. Anbieterwechsel kaum sinnvoll, da zumindest momentan die Altersrückstellungen die man aufgebaut hat wenn überhaupt nur teilweise übernommen werden können.

5. Beitragszahlung auch während Mutterschaft und Elternzeit, keine Befreiung wie in der GKV.

6. Kinder müssen einzeln versichert werden, ebenso wie der Partner, keine Familienversicherung.

7. Arztrechnungen müssen vorfinanziert werden, Vertragspartner ist der Arzt. In der Regel werden Rechnungen von der PKV natürlich schnell erstattet, es besteht aber das Risiko, daß strittige Leistungen von der Kasse nicht übernommen werden.

8. Sterbegeld, Haushaltshilfen und Reha sind in der Regel nicht mitversichert bzw. müssen gegen Aufpreis mitversichert werden falls möglich.

Alles in allem will der Wechsel gut überlegt sein, die Zahl der verschiedenen Tarife und Anbieter ist bei der PKV mannigfaltig, aber auch sehr unübersichtlich. Den Vergleich, welche PKV je nach eigenen Präferenzen sinnvoll ist, sollte man einem professionellen Vermittler überlassen, der fachkundig berät und auf die vielen Kleinigkeiten und Unterschiede aufmerksam machen kann, die man selbst schnell übersieht.


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Privatversicherungsrecht

14.02.2010 Keine Kommentare

Liest man gerne das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag? Eher nicht, trotzdem ist es ein leidiges Übel um als Verbraucher auch wirklich zu wissen, welche Leistungen abgedeckt werden, welche Ausschlüsse bestehen und welche Recht und/oder Pflichten man hat.

Wer etwas tiefer in die Materie einsteigen will, dem sei das Standardwerk aus dem Hause Beck ans Herz gelegt. Sicher keine einfach Lektüre, aber nur wer seine Rechte und z.B. die Pflichten von Versicherungsvermittlern auch kennt kann seinem Versicherungsvertreter auf Augenhöhe entgegentreten! Nicht nur für Versicherungskaufleute sondern auch für clevere Kunden eine Pflichtlektüre. Erhältlich bei Amazon.

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