Bewerbungsunterlagen und Personalpapiere in Müllcontainern gefunden
Erst kürzlich ist es in Mainz zu einem handfesten Datenskandal gekommen. Wie durch Zufall hatte ein Anwohner entdeckt, dass sich höchst brisante Unternehmensunterlagen wie die Lohnsteuerkarten von Mitarbeitern oder komplette Bewerbungsunterlagen im Müllcontainer befanden und damit für alle Personen frei zugänglich waren.
Hierbei handelt es sich nicht nur um eine grobe Fahrlässigkeit, sondern auch um einen eindeutigen Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz, das gerade die personengebundenen Daten der Mitarbeiter unter einen besonderen Schutz stellt. So soll nicht nur die Privatsphäre respektiert, sondern auch Schaden vom Unternehmen abgewendet werden. Noch ist nicht ganz klar, wer der Verursacher dieses Datenskandals ist. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um eine Mainzer Direktmarketing Firma, die erst vor wenigen Tagen ihre ursprünglichen Geschäftsräume aufgegeben hat und nun unbekannt verzogen ist. Genauere Ergebnisse werden sicher die weiteren Ermittlungen bringen, in die auch ein Datenschutzbeauftragter eingeschaltet wurde.
Das Mainzer Unternehmen hätte viel Ärger vermeiden können, wenn es sich entschieden hätte, seine unternehmensbezogenen Personalakten nicht einfach in den Müllcontainer zu legen, sondern von einem professionellen Aktenvernichtungsdienstleister wie zum Beispiel der Firma Papershred entsorgen zu lassen. Papershred wurde im Jahre 2010 in Mainz gegründet und verfügt heute über ein rasant wachsendes bundesweites Netzwerk an professionellen Aktenvernichtern, die alle sehr hohen Qualitätsansprüchen genügen und sämtliche Unternehmensakten nicht nur ausgesprochen diskret, sondern auch entsprechend der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes entsorgen.
Hätte sich das Mainzer Unternehmen per Telefon oder mit einem Kontaktformular im Internet an uns gewendet, hätten wir die Akten nicht nur direkt vor Ort, sondern auch mit einem Fahrzeug abholen können, das weder unser Firmenlogo, noch eine andere Aufschrift trägt, die erkennen lässt, dass es sich um ein Fahrzeug der Firma Papershred handelt. Wir hätten dem Unternehmen sogar ein individuelles Angebot unterbreiten können, mit dem es sich bereits für 50 Euro viel Ärger erspart hätte. Noch am gleichen Tag hätten wir die Akten professionell, komplett und unwiderbringlich vernichtet.
Fazit: Wenn es um die Sicherheit vertraulicher Dokumente geht, sollte man niemals an der falschen Stelle sparen, denn eine professionelle Vernichtung und Entsorgung ist weit günstiger als viele annehmen.